Was darf ein DJ kosten? Wenn ich ein Angebot verschicke und dann beim Kunden nachhake höre ich oft „Wir haben drei Anbieter angeschrieben und Ihr Angebot liegt ein paar hundert Euro höher, als dass der Mitbewerber. Wie kommt das zustande?“. Erstmal ist DJ nicht gleicht DJ. Keiner würde erwarten, einen Fiat Punto zum Preis eines Ferraris erwerben zu können. Eher würde man in so einem Fall gleich von einem Betrugsversuch ausgehen. Aber DJs sind nun mal nicht Autos und die meisten Menschen kaufen eben öfter Autos, als dass sie einen DJ buchen. Zumal die Leistung eines DJs im Vorfeld schwer bzw. nicht wirklich mit der eines anderen Anbieters vergleichbar ist.

Natürlich kalkuliert eine Agentur beim Pricing eine Provision mit ein, schließlich investiert man Zeit und Arbeit in die Bewerbung der Künstler (Erstellen der Website, Google Werbung, Anzeigenschaltung, Druck von Flyern und Prospekten) und hat einen Aufwand mit der Angebotserstellung und Beratung. Letztendlich trägt man eine hohe Verantwortung – wird der geplante DJ z.B. kurzfristig krank, versucht man als Agentur für Ersatz zu sorgen. Dass diese Sicherheit durchaus ein wichtiger Punkt ist merke ich immer wieder, wenn ich von Kunden einen Monat vor ihrem Hochzeitstermin angesprochen werde, weil ihnen ihr DJ abgesprungen ist – manchmal aus den obskursten Gründen. Ein Kunde z.B. erzählte mir, sein DJ hätte ihm per Mail abgesagt mit der Begründung, er würde sich jetzt beruflich neu orientieren und nicht mehr als DJ arbeiten. Das wird einem mit einer professionellen Agentur nicht passieren.

Aber auch bei Agenturen ist nicht alles Gold, was glänzt. Einige – durchaus erfolgreiche – Agenturen suchen ihre DJs per Kleinanzeige in Stadtmagazinen im Stil von „Traumjob DJ – Du bist Student und suchst einen Job? Wir stellen Dir Equipment und CD-Koffer“. Das so ein DJ von z.B. 7-800 Eur Gage nur knapp über 100 Euro erhält ist den Kunden nicht bekannt. Dementsprechend motiviert und professionell ist dann dieser „DJ“ meist auch.

Was einige Kunden auch nicht berücksichtigen: die Arbeit eines DJs sind nicht nur die paar Stunden, die er auf Ihrer Veranstaltung letztendlich auflegt. Ein guter DJ investiert regelmäßig viel Zeit in das Updaten seiner Songs, um musikalisch auf dem Laufenden zu bleiben. Er trifft sich im Vorfeld mit seinem Kunden, telefoniert mit der Location (und ggf. weiteren Dienstleistern) und sieht sich vielleicht die Location auch vorher an. Die meisten Kunden haben musikalische Wunschlisten, mit denen man sein Repertoire abgleichen und dieses im Einzelfall ergänzen muss. Die Anlage muss ins Auto verfrachtet, zur Location gefahren und dort aufgebaut werden. Der Aufbau kann leicht 1-1 1/2 Stunden dauern. Wenn alle Gäste schon selig auf dem Heimweg sind baut der DJ das Equipment ab und räumt dieses ins Auto, fährt vielleicht sogar noch am frühen Morgen nach Hause. Dazu kommt, dass er meist arbeitet, wenn Freunde und Familie etwas zu feiern haben.

Aber bitte verstehen Sie mich nicht falsch: für die meisten von uns ist das DJaying der Traumjob. Ich jammere nicht, ich möchte Ihnen lediglich vor Augen führen, dass der Job des DJs eben nicht nur darin besteht „ein paar Platten aufzulegen“. Letztendlich hat man als DJ eine Mords-Verantwortung, denn mit dem richtigen Mix steht und fällt die Party. Egal wie lecker das Essen war, egal wie schön das Schloß ist auf dem Sie feiern: nur wenn der DJ den richtigen „Riecher“ hat und einen guten Job macht werden Ihre Gäste tanzen, feiern und Ihr Fest als unvergesslichen Abend in Erinnerung behalten.

Bei Firstclass DJ ist es mir wichtig, dass ich nur professionelle DJs mit vielen Jahren Berufserfahrung vermittele, die ich auch persönlich kenne. DJs, die musikalisch breit aufgestellt sind, einen guten Mix hinlegen und für die  Zuverlässigkeit und ein gepflegtes Erscheinen selbstverständlich ist. Und gute Leute kosten eben auch ein paar Euro mehr – am schließlich geht es ja auch um ein wichtiges Event, nämlich Ihres.

 

Bildrechte: I-vista  / pixelio.de

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