Affenstark! Eine verrückte Promo-Tour durch Frankfurt
Monkey Crashers: Überraschungsaktionen für eine Whiskymarke
Plötzlich übernimmt ein Team mit Affenmasken die Bar. Die Barkeeper stehen hinter dem Tresen, am DJ-Pult sitzt ein Affe im Anzug – und die Musik kündigt an, dass jetzt etwas Besonderes passiert.
Genau das war die Idee hinter den Monkey Crashers, einer außergewöhnlichen Promotion-Aktion für die Whiskymarke Monkey Shoulder, bei der ich 2015 als DJ in Frankfurt dabei war.
Guerilla-Marketing mitten im Frankfurter Nachtleben
Gemeinsam mit einem Promotion-Team zogen wir durch verschiedene Frankfurter Bars. Unser Auftrag: für kurze Zeit den gewohnten Ablauf auf den Kopf stellen und aus einem normalen Barabend ein überraschendes Markenerlebnis machen.
Während die Barkeeper das Geschehen am Tresen übernahmen, war ich für den musikalischen Teil verantwortlich – selbstverständlich ebenfalls mit Affenmaske.
Eine klassische DJ-Performance war das nicht. Es ging darum, innerhalb weniger Minuten Aufmerksamkeit zu erzeugen, die Gäste mitzunehmen und der Marke einen außergewöhnlichen Auftritt zu verschaffen.
Die Herausforderung: Jede Location funktioniert anders
Was für Gäste spontan aussieht, braucht hinter den Kulissen eine präzise Vorbereitung.
Bei mehreren Bars an einem Abend mussten wir ganz unterschiedliche technische Voraussetzungen berücksichtigen. Welche Location hatte Plattenspieler und Mischpult? Wo musste zusätzliches Equipment organisiert werden? Wie ließ sich der Wechsel möglichst schnell umsetzen?
Ich stimmte mich direkt mit den Locations ab, klärte die technischen Anforderungen und organisierte gemeinsam mit der Agentur die benötigte DJ-Technik.
Ebenso wichtig war die Musik.
Für den Einstieg brauchten wir einen Song, der sofort Aufmerksamkeit erzeugte, zum Auftritt der Monkey Crashers passte und anschließend einen nahtlosen Übergang in mein DJ-Set ermöglichte.
Dabei ging es nicht einfach darum, einen bekannten Hit auszuwählen. Entscheidend war, welcher Titel im richtigen Moment die gewünschte Wirkung entfalten konnte.
Mehr als Musik: Entertainment als Markeninszenierung
Für mich war diese Aktion ein gutes Beispiel dafür, wie Musik, Inszenierung und Markenkommunikation zusammenwirken können.
Die Aufgabe eines DJs besteht bei solchen Veranstaltungen nicht nur darin, passende Titel zu spielen. Er muss verstehen, welche Wirkung ein Unternehmen erzielen möchte, sich in ein größeres Konzept einfügen und gleichzeitig spontan auf die Gäste reagieren können.
Dass ich auch 2016 wieder in die musikalische Weiterentwicklung des Monkey-Crashers-Konzepts eingebunden wurde, zeigt, dass die Zusammenarbeit über den einzelnen Live-Auftritt hinausging.
Das ist für mich der Reiz an Corporate Entertainment: Aus einer kreativen Idee wird durch die richtige Musik, gute Vorbereitung und verlässliche Umsetzung ein Erlebnis, das sich von einer gewöhnlichen Veranstaltung deutlich unterscheidet.
KI-bearbeitetes Originalfoto: Christoph Schöning / cs-Photodesign.

Christoph Schöning / cs-Photodesign
